Ausstellung zum 700. Jubiläum des Domstiftsforstamtes Seelensdorf.

Die Ausstellung zeigt, wie sich die Einstellung der Menschen zum Wald im Laufe der Zeit geändert hat. Während der Wald heute wie vor 700 Jahren als Lebensgrundlage gesehen wurde, ist seine Bedeutung als Ort der Freizeitgestaltung ein moderne Phänomen.

Baumwipfel im Kapitelsaal.

Auch das Bewusstsein für den Wald als schützenswerte Ressource ist ein vergleichsweise junges Phänomen: Während man schon Ende des 15. Jh. um Maßnahmen gegen Überfischung stritt, stammt die erste Waldordnung erst aus dem späten 18. Jh.

Der Wald als spiritueller Ort.

Der Waldfriedhof im Seelensdorfer Forst, bietet ein Bestattungsort in der Natur, die auch die Grabpflege übernimmt.

Im Wandel der Jahreszeiten. Eine Videoinstallation mit Klängen aus dem Wald.

Von je her haben Menschen den Wald für sich genutzt und mit ihm gelebt. 700 Jahre Forst des Domstiftes sind also auch 700 Jahre Geschichten vom Heideläufer, dem Branntweinschmuggler, dem König, dem Adel, der Hebamme, das Schulkind auf dem Weg durch den dunklen Wald. Sie erzählen vom Leben im Forst über die Jahrhunderte.

Erntedankfest in Seelendorf, Scherenschnittdiorama.